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Sandra Carstensen alias CASA – Olga Nadyeina – Volodymyr Ogloblin – Birgit Rossi – Betty Schmidt
DenkmalKunst – KunstDenkmal (DKKD)
Festival in der Altstadt von Hann. Münden
03. – 11.10.2026
Sandra Carstensen alias CASA
(Klick auf die nebenstehenden Bilder zeigt die Werke im Vollbild)
Seitdem ich denken kann, bin ich kreativ tätig. Während meiner Schulzeit habe ich gezeichnet, gemalt und Collagen sowie Kurse wie Aquarell-Malerei und die Zeichenakademie in Obernjesa besucht.
1997 begann mein Kunststudium auf Grundschullehramt und seit 2011 unterrichte ich Kunst in der Grundschule.
Die Freude am kreativen Gestalten mit verschiedensten Materialien ist geblieben.
Darüber hinaus bin ich eine Sammlerin. Ich sammle kreative Ideen, probiere sie aus und verändere sie. So haben sich auch meine Plastiken entwickelt. Während des Gestaltens der Plastiken wurde mir immer mehr bewusst, dass die Plastiken mehr von mir darstellten als es auf den ersten Blick erscheint.
Ich wurde neugierig und wollte mehr erfahren! Durch die Teilnahme verschiedener Workshops „Malen als Ausdruck der inneren Bilder“ und intensives Erproben im „Transformativen Malen“ wurde das unsichtbare Innere sichtbar. Besonders faszinierend dabei ist der innere Dialog während des Malprozesses. Führst du die Linie? Kannst du dich auf das Spiel mit dem Zufall einlassen um so zu erspüren, was erzählt werden will?
Die Botschaften, die die Plastiken in sich tragen, durften
im Oktober 2022 beim DKKD – Kunstfestival in Hann. Münden und
im Nov.´23 bis Ende Jan. ´24 im Pop-up Laden „ZEITRAUM“
wirken und erfreuen, erinnern, ermutigen, … .
Olga Nadyeina
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Ursprünglich aus der Ukraine stammend, entdeckte ich meine Leidenschaft für die Kunst nach meinem Umzug nach Deutschland im Jahr 2014. Zwischen meiner Rolle als Ehefrau und Mutter sowie dem beruflichen Wechsel von der Wissenschaftlerin zur IT-Fachkraft fand ich meinen kreativen Ausdruck in lockeren Aquarellmalereien von Landschaften, Blumen und Porträts.
Meine Arbeiten laden den Betrachter dazu ein, die verborgene Harmonie von Farben und Formen im Alltag neu zu entdecken und wertzuschätzen.
Seit 2017 bin ich Mitglied der Deutschen Aquarellgesellschaft (DAGGWS). Ab 2020 wurden meine Werke in jurierten Gruppenausstellungen in Deutschland und international präsentiert. Zur kontinuierlichen Weiterentwicklung meiner künstlerischen Fähigkeiten nehme ich regelmäßig an Workshops und Pleinair-Malveranstaltungen teil.
Meine aktuellen Projekte beschäftigen sich intensiv mit der Balance zwischen weiblicher Sensibilität und Stärke und machen diese durch einen impressionistischen Ausdruck in Aquarelltechnik sichtbar.
Volodymyr Ogloblin – Versuchen die Welt zu sehen!
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Volodymyr Ogloblin wurde 1954 in Charkiw (Ukraine) geboren. Er arbeitet unter dem Motto:
Versuchen die Welt zu sehen! (Ray Bradbury).
History:
Absolvent der Staatlichen Universität Charkiw, Fakultät für Geschichte.
1989 – 2022 professionelle Tätigkeit im Bereich Kunst und Werbefotografie.
Seit 1989 Mitglied der National Society of Photo Artist of Ukraine NSPAU.
Bis 2015 Geschäftsführer und Fotograf bei der Werbeagentur IRIS in Charkiw.
Seit 2015 freiberuflicher Fotograf.
2015 gründete er seine eigene Kunstschule für Fotografie VOLODYMYR OGLOBLIN FOTOSCHULE.
Seit 2013 Mitglied des Ukrainischen Verbandes professioneller Fotografen UAPP.
Volodymyr Ogloblin hat an mehr als 50 Einzel- und Gruppenausstellungen in der Ukraine, Lettland, Estland, Finnland, in der Tschechische Republik, Norwegen, Frankreich, Spanien, Deutschland teilgenommen. Er hat verschiedene regionale und überregionale Preise gewonnen und mehr als 20 Bücher veröffentlicht.
Er hat in über 30 Ländern fotografiert.
Seit 2022 hat er mehr als 20 Fotoausstellungen in Deutschland, Niedersachsen durchgeführt:
2022: Einbeck, Fredelsloh, Braunschweig, Wolfsburg
2023: Aerzen, Göttingen, Vechta, Lamspringe, Friedland, Meinz, Hildesheim
2024: Ebergötzen, Edewecht, Dannenberg, Hillesheim, Einbeck
2025: Hattorf, Northeim, Dresden
Birgit Rossi
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Ich wurde in Göttingen geboren und absolvierte eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin. Danach folgten einige mehrjährige Auslandsaufenthalte und Berufstätigkeiten in London, San Francisco, Mittel- und Südamerika. In Göttingen war ich am Max-Planck-Institut und an der Universität Göttingen beschäftigt.
Angeregt durch die Auslandsaufenthalte habe ich früh meine Liebe zur Fotografie entdeckt, was in den Jahren nach der Rückkehr nach Deutschland durch Familie und Berufstätigkeit zunächst wieder in den Hintergrund rückte, mich aber nie losließ. Seitdem ich mich wieder mehr der Fotografie widmen kann, ist das Experimentieren meine große Leidenschaft. Auf diesem Wege habe ich mich neben Naturfotografie mit Makrofotografie, Doppelbelichtungen, schwarz-weiß-Fotografie, Collagen und Fotomontagen beschäftigt, wobei sich der Schwerpunkt in den letzten Jahren immer mehr in Richtung Abstraktion verschob. Ein weiteres Schwerpunktthema meiner Arbeiten findet sich in der Cyanotypie.
Ich liebe es, aus der unbegrenzten Fülle der Möglichkeiten zu schöpfen, zu experimentieren und mich von dem Resultat überraschen zu lassen.
Betty Schmidt – Malen mit der Kamera
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Betty Schmidt ist eine deutsche Künstlerin auf dem Gebiet der „gestischen“ Fotografie. 1951 in Meinerzhagen geboren, führte sie eine Ausbildung zur Metallografin im Anschluss zu einer jahrzehntelangen Tätigkeit im Bereich der Informationstechnologie.
Nach der langjährigen Arbeit in der Informationstechnologie und der Erkenntnis, dass sich ihr Leben nur zwischen Wahr-Falsch, Schwarz-Weiß oder Eins-Null bewegt, sehnte sie sich nach Farbe. Dies war der Beginn ihrer künstlerischen Tätigkeit. Bei namhaften Künstlern nahm sie an Malworkshops teil, beginnend mit Aquarell über Acryl bis hin zur experimentellen Malerei. Ihre Sujets orientieren sich an der Natur, die sie fotografisch festhält.
Durch Zufall entdeckte sie, dass es möglich ist, auch mit der Kamera „zu malen“. Gestische Fotografie, Intentional Camera Movement aber auch der Pictorialismus, alles künstlerische Ausdrucksmittel der Fotografie, nahmen sie in ihren Bann. Seit 2012 ist die Fotografie für Betty Schmidt eine Sprache, mit der sie ihre Gedanken und Gefühle zum Ausdruck bringen will und weniger die äußere Wirklichkeit.
„Malen mit der Kamera“ – so nennt sie ihre künstlerische Tätigkeit – die Motive entstehen, weil auch sie sich bewegt. Betty stellt die Kamera nicht auf ein Stativ, sondern führt sie während der Belichtungszeit durch ihre Körperbewegung so als hätte sie einen Pinsel in der Hand. Die gestischen Bewegungen des Körpers, gepaart mit einer Langzeitbelichtung, führen dazu, dass Gebäude tanzen oder Wald und Bäume in rhythmische Schwingungen geraten. Die Konturen der Sujets lösen sich auf, die Bilder wirken wie gemalt. Für Betty ist es eine spannende Art zu fotografieren, jedes Motiv ist ein Unikat, denn anders als in der herkömmlichen Fotografie lässt es sich nicht reproduzieren.
Ihre Fotoarbeiten sind bewegte Bilder, bewusst setzt sie Unschärfen, Überblendungen und auch „Verwackelungen“ als Stilmittel ein und möchte damit das Sehen des Betrachters aus der gewohnten realen Fotografie herausführen. Sie lässt den Betrachter an den Ahnungen und Visionen teilhaben und baut Brücken zur eigenen Interpretation.